Archiv für Januar 2010

keine Räumung – niemals nicht!!!

Die Info auf Indymedia ist ein fake, heute mal wurde kein Anwalt aus der Liebig14 gedrängt, keine Bewohnerin als „linke Dreckszecke“ beschimpft und die Bullen haben auch nicht mutwillig Blumentöpfe zerstört! Solche ungesicherten Meldungen auf Indy sind IMMER FALSCH!!! Falls was passieren sollte, erfahrt ihr das zu allererst abgesichert auf diesem blog. Aber eigentlich is ja auch klar: Keine Räumung unter dieser Nummer!

Festival: 28.1. bis 6.2.!!!

10 Tage wird es rund um das Haus Live-Konzerte, Infoveranstaltungen, Performances, Pyro, Ausstellungen, Workshops, Kabarett, Aktionen, Tanz, Lesung, Installationen, Feuertonnen, Kino, Puppenspiel, Kinderaction, Theater, Futter, Bar, Diskussion, Party und vieles mehr stattfinden

Genauen Zeitplant gibt’s kurz vor dem Festival hier im Web und auch als Print in der Bar deines Vertrauens.

Ihr könnt uns in aller erdenklicher Form unterstützen! Schreibt ne mail, kommt zum nächsten offenen Vorbereitungstreffen am Donnerstag dem 21.1. um 19:00, Liebig14! Geht plakatieren! Macht ne Aktion!

Banner für euren blog:

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Kundgebung am 15.1.

Am Freitag, dem 15.1.2010 wollten wir im Rahmen einer Kundgebung vor der Bundesgeschäftsstelle des Kinderschutzbundes an dessen Geschäftsführerin Paula Honkanen Schoberth einen offenen Brief Berliner Politiker_innen an die Eigentümer der Liebigstr. 14 übergeben. Diese hatte sich nämlich in der Vergangenheit dazu angeboten, zwischen den Bewohner_innen des Haus- und Kulturprojekts und den Eigentümern Suitbert Beulker und Edwin Thöne – seines Zeichens Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Unna e.V. – zu vermitteln. Diesem Angebot zum Trotz, blieb die Geschäftsstelle in der Schöneberger Str. 15 an diesem Freitag geschlossen, die Polizei klärte darüber auf, dass dies gerade wegen der angekündigten Kundgebung so sei. (mehr…)

15.1. Kundgebung beim Kinderschutzbund

Die Liebig 14 steht kurz vor der Räumung, alle Prozesse wurden bis in die zweite Instanz verloren. Doch der Konflikt ist kein juristischer, sondern ein politischer. Wir fordern die Eigentümer E. Thöne und S. Beulker auf mit uns zu verhandeln. Deshalb werden wir der Bundesgeschäftstelle des Kinderschutzbundes (Schöneberger Str. 15) wieder einmal einen Besuch abstatten, um so Thöne weiter auf die Nerven gehen – bis es eine für UNS akzeptable Lösung gibt.
Freitag 15.1., 12:00 Uhr, Schönebergerstr. 15

Liebig14-Transpimalaktion

Samstag, 16.01.10, 16 Uhr, NewYorck im Bethanien:

Transpi-Malen für die Liebig 14, gegen steigende Mieten und Stadtumstrukturierung!

Die Transpis sollen u.a. dazu dienen, an möglichst vielen Häusern und Plätzen in Kreuzberg auf die drohende Räumung der L14 und den Zusammenhang mit Gentrifizierung etc. aufmerksam zu machen. Bringt Farbe und Stoffe mit, wenn ihr so etwas günstig besorgen könnt oder noch rumliegen habt!

L14-forever-Festival 29.1. bis 4.2.2010!

WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN IST…
rockt die Liebig14 am meisten!

Ja, das ist der Plan: sieben Tage Festival, drinnen und draußen, morgens, mittags, abends. Mucke, Theater, Party, Workshops, Kinderaction, Kino, Futter, Bar, Feuertonne, Ausstellungen, intellektuelle Schmankel… alles was unser faustgroßer Muskel begehrt. Das kriegen wir natürlich nicht alleine gebacken, nee, da braucht es auch eure Fantasie, Energie und Solidarität. Also, schreibt ne mail oder kommt zum näxten offenen Vorbereitungstreffen am 14.1. 19:00 Uhr, Liebig14

Offener Brief Berliner Politiker_innen an die Eigentümer der Liebigstraße 14

Sehr geehrter Herr Beulker, sehr geehrter Herr Thöne,

wir wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie wegen des Hausprojektes Liebigstraße 14 in unserem Bezirk. Wie wir erfahren haben, haben Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern gekündigt und damit in zwei Instanzen Recht bekommen. Somit steht das Haus kurz vor der Räumung.

Wir als Bezirksamt, Bezirksverordnete und Abgeordnete bedauern diese Entwicklung, da die Liebigstraße 14 eines der Projekte ist, die für die kulturelle Vielfalt in unserem Bezirk wichtig sind und ihn attraktiv machen. Zudem finden wir alternative Wohnprojekte mit sozialen Ansprüchen grundsätzlich unterstützenswert, weil sie ein wichtiger Teil des sozialen Lebens in unserem Bezirk sind.
Weiterhin bedeutet die Vertreibung des Wohnprojektes einen Verlust des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechts, denn die Liebigstraße 14 bietet Menschen mit Migrationshintergrund oder auch Andersdenkenden einen Schutzraum vor Übergriffen der Nazis. (mehr…)

Herr Thöne vom Kinderschutzbund als Vermieter

Profitstreben und soziale Verdrängung!

Das selbstverwaltete Kultur- und Wohnprojekt Liebigstraße 14 in Berlin Friedrichshain ist aktuell von der Räumung bedroht.
Die Lila GbR kaufte das Eckhaus Liebigstraße 14 / Rigaerstraße 96 im Jahr 1999 und will nun die Hausbewohner_innen der Liebig14 auf die Straße setzen. Der finanzstärkere Lila-Gesellschafter ist Edwin Thöne. Dem Berliner Verwalter und Mitgesellschafter Suitbert Beulker gehören auch die benachbarten Häuser Rigaerstraße 94 und 95. (mehr…)