Archiv für Februar 2011

Antirepressionstreffen am Sonntag

Für alle die im Zusammenhang mit der Räumung der Liebig14 Verfahren am Hals haben, von cops verprügelt wurden usw. findet diesen Sonntag (20.02) um16:00Uhr im Bandito-Rosso in der Lottumstraße 11 in Mitte ein Treffen statt, um (mehr…)

The struggle goes on!

Einen Monat und einen Tag nach der Räumung der Liebig 14 hat Innensenator Körting nun auch die Räumung des Schenkladen in der Scharni 29 angekündigt! Die Repression geht weiter, aber nicht mit uns! (mehr…)

Vielen Dank…

Vielen Dank für die Solidarität, die wir bisher von euch erfahren haben!

Es gilt Freiräume nicht nur zu verteidigen, sondern auch neue zu erkämpfen!!

Einen Freiraum haben uns Bullen und Staat am 2.2. genommen. Deshalb sind wir sauer!
Sie haben uns nicht nur die Liebig genommen, jetzt versuchen sie auch noch uns mit Repressionskosten und anderem Schwachsinn zu nerven.
Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir keinen Bock auf diesen Mist haben.

Wir freuen uns auch auf weitere Aktionen, Soliparties und so weiter!

Hier unsere Soli-Kontodaten, falls ihr Kohlen von Soliparties oder ähnlichem für uns übrig habt.

Spendekonto: Netzwerk Selbst-hilfe e.V.,
Kontonr. : 7403887018,
BLZ: 100 900 00
Berliner Volksbank,
Verwendungszweck: Liebig 14

STAY REBEL, STAY RUDE!!!
KÄMPFERISCH AUF ALLEN EBENEN…

Kommt zur AVV im Bethanien – 13.02

Auf der kommenden Autonomen Vollversammlung (AVV) am Sonntag, den 13.02 um 19:30Uhr im Bethanien möchten wir über die Ereignisse der jüngsten Zeit ebenso diskutieren, wie über Strategien den Kampf gegen Gentrifizierung und für Orte kollektiven Lebens und alternativer Kultur mit der Entschlossenheit der letzten Wochen fortzusetzen und auszuweiten.
English: (mehr…)

Eigentümer wegen Körperverletzungen angezeigt

Mehrere Zeugen berichteten, dass der Eigentümer der Liebig14, Suitbert Beulker am Donnerstag, 03.02.11 gegen Mittag eine ältere Frau tätlich angegriffen hat, als diese Fotos auf der Rigaerstraße /Ecke Liebiegstr. machte. (mehr…)

Danke! Danke! Danke!


An alle Unterstützer_innen der Liebig14

,die in den letzten Tagen und Wochen unglaubliches geleistet haben. Besonders der 2. Februar hat gezeigt: Wir sind viele und wir sind stark!
Und so wollen wir, die nun ehemaligen Bewohner_innen der 14, uns bei all den Menschen bedanken, die durch Texte schreiben und Flyer verteilen, Mobilisieren im Bekanntenkreis, öffentlichkeitswirksame Aktionen aller Art, durch Kreativität und Entschlossenheit deutlich gemacht haben, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wie die letzten Orte unkommerzieller Kultur und kollektiven Lebens Stück für Stück platt gemacht werden. Tausende haben unglaubliche Dinge auf die Beine gestellt.
Es ging und geht in unserem Widerstand nie nur um die Liebig 14, sondern um alle bedrohten Hausprojekte, um alle aufmüpfigen Mieter_innen, die sich wehren und um unser Recht auf eine Stadt, die nach den Bedürfnissen ihrer Bewohner_innen gestaltet wird und nicht nach Maßgabe von Profit.
Der support für die 14 und die Wut auf die totale Kommerzialisierung unserer Städte waren größer als von vielen erwartet.
Der Sachschaden an Büros von Immobiliengesellschaften, Luxusshops, Staat und Polizei überstieg die „Vorkommnisse“ des letzten 1. Mai an Zielgerichtetheit und Kosten.
Über Stunden hatten die Cops jede Kontrolle über die Lage verloren. Mehrere Gruppen von hunderten Menschen zogen Richtung Mitte. Über die Ereignisse des vergangenen Tages und der letzten Nacht ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer ein Überblick zu gewinnen.
Etlche Soli-Demos und Aktionen im ganzen Bundesgebiet, in Kiel, Dortmund, Bielefeld, Hamburg, Leipzig, Göttingen, Tübingen und anderen Städten weitere in Kopenhagen, sogar in Japan und Peru. Schon im Vorfeld hatte es auch in Berlin beinahe täglich Hausbesetzungen gegeben. Die Vielzahl von kreativen_bunten_militanten_xxxx Unterstützungsaktionen,von lieben e-mails und Briefen, Umarmungen und Soli-Streetart lässt sich kaum fassen. All das hat uns viel Kraft gegeben. Wir haben gesehen, dass wir nicht allein sind.
Und vor allem haben wir gesehen, dass wirzusammen stärker sind als Polizeigewalt und Wirtschaftsinteressen. Senat und Bullen machen sich in die Hose. Und auf dieser Erfahrung können wir aufbauen.
Lasst uns weiterhin auf allen Ebenen die Stadtgestaltung in unsere eigene Hand nehmen. Neue Hausprojekte, Gemeinschaftgärten und Graffiti statt Immobillienbüros und Carlofts. „Das politische Klima in der Stadt“ sei gefährdet sagt Körting. Das lässt uns hoffen…
Let’s push things forward.

Es geht weiter. Diese Räumung bedeutet nicht das Ende, sondern das Aufflammen unserer Wut!

Pressemitteilung 3.02.2011

„Wohn- und Kulturprojekt“ Liebig 14
liebig14.blogsport.de

Pressekontakt:
liebig14press@hotmail.co.uk
0176/50630797

Pressemitteilung vom 03. Februar 2011
„Sie waren gewarnt.“
- Räumung
- Demonstration am Boxhagener Platz
- Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen während und nach der Demonstration
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