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Demo: 30.1., 18:00 Uhr, Heinrichplatz (X-Berg)

„Fight Back! Mieterhöhungen stoppen! Liebig 14 verteidigen!“ Die Wohnungsmarktpolitik verschärft sich, Mieten steigen weiter an und der Liebig 14 droht unmittelbar die Räumung. Wir schauen diesen Angriffen nicht tatenlos zu und rufen zu einer Solidaritätsdemonstration auf.

Poster Flyer

Demos und Partys während des Festivals

Demo am 30.1., 18:00 Uhr, Heinrichplatz Berlin/X-Berg Poster Flyer

Protest Parade am 6.2., 14:00 Uhr, Rigaer Str./Proskauer Str. Poster

Konzert und Party u.a. mit Guts Pie Earshot, YOK, Rebel One am 30.1. in der Galiläa Kirche Poster

Technoparty am 30.1. in der Scharni/Schnarup Thumby Flyer

Zombiparty und Konzerte, Techno, Trash in der Liebig14 am 5.2. Flyer

Soliparty und Konzerte am 6.2. im Supamolly

Mehr Material!

Mittwoch, 20 Uhr: Demo!

Am Mittwoch Abend um 20 Uhr findet anläßlich der Räumung der Brunnenstr. 183 eine Demonstration statt. Sie startet am Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg.

Zeigt Euch solidarisch! Es geht nicht „nur“ um den Verlust eines weiteren subkulturellen Freiraums; beim Streit um die Brunnenstr. 183 geht es – wie auch bei der Liebigstr. 14 – exemplarisch um die Frage, wem die Stadt gehört.
Zeigen wir, was wir von der kapitalistischen Stadtumstrukturierung des rot-roten Senats halten! Zeigen wir, was wir davon halten, dass das Profitinteresse einzelner höher bewertet wird als das kollektive Interesse von vielen!

Kommt raus auf die Straßen!

Brunnenstraße 183 muss bleiben!

Brunnenstraße 183 muss bleiben!

Das Hausprojekt in der Brunnenstraße 183 in Berlin Mitte ist derzeit akut
räumungsbedroht, da sich der Berliner Senat weigert, einem für alle
beteiligten Seiten zufrieden stellenden Vermittlungsvorschlag, der einen
Ringtausch und damit den Erwerb des Hauses durch die
Bewohner_innengemeinschaft vorsieht, zuzustimmen.

Das Hausprojekt Brunnenstraße 183 ist nicht nur ein Wohnprojekt. Es
beherbergt neben einem Umsonstladen auch zahlreiche subkulturelle
Einrichtungen und zwei eingetragene Vereine (“Informationsladen dritte
Welt e.V.” und “Open Heads, Verein zur
Förderung von Kunst und zeitgenössischen Medien e.V.”).

Wir solidarisieren uns mit den Bewohner_innen und Nutzer_innen des Hauses,
und wir fordern hiermit den Berliner Senat, insbesondere den regierenden
Bürgermeister Klaus Wowereit und den Finanzsenator Ulrich Nußbaum auf, die
starrköpfige Haltung ihrer Behörden zu überdenken, Vernunft anzunehmen und
dem vorgetragenen Vorschlag zuzustimmen oder andernfalls die Konsequenzen
ihrer Entscheidungen zu tragen.

Es geht um mehr als nur ein Haus. Es geht ums Prinzip. Gentrification und
Umstrukturierung, steigende Mieten und Vertreibung einkommensschwächerer
Bevölkerungsgruppen gehen uns alle an. Wo Regierende von Weltoffenheit und
Toleranz reden, während sie gleichzeitig alternative Lebensentwürfe und
Wohnformen zwangsräumen und zubetonieren lassen, da wird Widerstand zur
logischen Konsequenz.

Die Stadt gehört uns allen!
Die Häuser denen, die drin wohnen!
Wir bleiben alle!

http://brunnen183.blogsport.de/