Zur Zeit wohnen 28 Leute im Alter von einigen Monaten bis 37 Jahren in der Liebig14. Die Herkunft der Bewohner_innen erstreckt sich beinahe über den gesamten Erdball. Menschen aus Peru, Bolivien, Marokko, Slowenien, Israel, dem Sudan, Österreich, Frankreich, Russland, Ungarn und der Deutschland leben hier unter einem Dach. Drei davon haben erst kürzlich das Licht der Welt erblickt und sind gerade noch dabei sich daran zu gewöhnen. Die anderen beschäftigen sich mit künstlerischer und politischer Arbeit.

Auf wöchentlichen Plena wird versucht, das Chaos aus verschiedenen Herangehensweisen und Erfahrungshintergründen konstruktiv zu nutzen. Manchmal klappt das ganz gut, manchmal nicht so. Die Hausgemeinschaft verbindet die Lust auf kollektives Zusammenleben und der Versuch, der grauen kapitalistischen Realität etwas entgegenzusetzen. Leider versucht sich nun genau diese Realität daran, uns das Haus zu nehmen, die Liebig14 zu kapitalisieren.