Die Liebigstr. 14 gehört der Lila GbR, bestehend aus den beiden Gesellschaftern Suitbert Beulker (li.) und Edwin Thöne (re.).

Beulker Thöne

Während Beulker ausschließlich als Immobilienspekulant (nicht-)arbeitet, ist Thöne auch als Familientherapeut beschäftigt. Als solcher arbeitet beim Kinderschutzbund im westfälischen Unna, wo er zudem als Geschäftsführer fungiert. Wie er die beiden Tätigkeiten bei der Lila GbR und beim Kinderschutzbund miteinander vereinbaren kann, bleibt uns ein Rätsel…

Über Suitbert Beulker, der neben den Lila-Grundstücken (Liebigstr. 14 und Rigaer Str. 96), auch die angrenzenden Rigaer Str. 95 (zusammen mit dem uns unbekannten Herrn Speck) und die Rigaer Str. 94 sein Eigen nennt, ist bereits viel geschrieben worden. In der Rubrik „Beulker in der Presse“ finden sich einige interessante Artikel über ihn und seine Entmietungspraxis.

Edwin Thöne taucht erst seit kurzem in Presseartikeln auf. Er sieht sich selbst als stiller Gesellschafter, der nichts mit dem Geschäftsgebaren seines Partners zu tun hat. Das dem nicht so ist, zeigt eine von ihm im Januar 2007 unterzeichnete Vollmacht, die es Beulker überhaupt erst erlaubt, die Räumungsprozesse gegen die Liebig14 zu führen. Ende August 2009 forderten wir ihn auf, diese Vollmacht zu widerrufen. Dazu legten wir ihm einen von unserem Anwalt vorformulierten Widerruf vor. Thöne weigerte sich zu unterschreiben, weswegen wir eine Woche darauf, mit einer Besetzung beim Bundesbüro des Kinderschutzbundes in Berlin auf unsere Forderung aufmerksam machten.

Bis heute weigert sich Edwin Thöne indes, eine einvernehmliche Lösung anzustreben. Er hält an den Räumungsprozessen fest, auch wenn er in einem taz-Artikel angibt, sich aus der Lila GbR zurückziehen zu wollen. Seine letzter Vorschlag, wie eine Räumung zu verhindern sei, machte er am 4. September 2009. Er sagte, wir sollten doch „einfach ausziehen“.

Da wir es ihm aber nicht ganz so einfach machen wollen, fordern ihn weiterhin auf, mit uns über eine einvernehmliche Lösung zu verhandeln. Kommt er dieser Forderung nicht nach, fordern wir den Kinderschutzbund auf, sich von ihm zu trennen. Denn wenn der Repräsentant einer Organisation, die vorgibt, sich für das Kindeswohl einzusetzen, rücksichtslos als Immobilienspekulant auftritt und aus reinen Profitinteressen eine ganze Hausgemeinschaft mitsamt dreier Kleinkinder auf die Straße setzen will, ist das keine Privatangelegenheit!